Blumenwiesenfest in Bad Urach: Einiges los auf der Wiese

Grashüpfer, Hummeln, Goldlaufkäfer, Schmetterlinge; dazu Wiesen-Salbei, Rot-Klee, Acker-Witwenblumen und der zottige Klappertopf – beim Blumenwiesenfest am 24. Juni in Bad Urach-Wittlingen drehte sich alles um die artenreiche Flora und Fauna auf der Schwäbischen Alb.

Die 22 teilnehmenden Naturfreunde, sieben davon Kinder, waren gut ausgerüstet mit Kescher und Becherlupen, aber auch natürlichen Hilfsmitteln wie einem guten Auge und spitzen Fingern auf dem Albvereins-Grundstück am Hartburren unterwegs. Unter der Leitung von Thomas Klingseis, Diplombiologe und Umweltpädagoge (faunistischer Teil) und Hanna Eberlein vom Regierungspräsidium Tübingen Referat 56 – Naturschutz und Landschaftspflege (botanischer Teil) machten sie sich ans Werk.

Vielfalt auf der Blumenwiese

Die Hitze der vergangenen Woche hatte die meisten Blüten schon zum Verblühen gebracht. Dennoch gab es noch einiges zu finden: Wiesen-Salbei, Wiesen-Margerite, Rot-Klee, Spitzwegerich, Acker-Witwenblumen und teilweise auch noch der zottige Klappertopf. Hanna Eberlein half beim Bestimmen der Pflanzen, von denen zum Teil nur noch die Fruchtstände zu sehen waren.

Eine kurze Frage muss an dieser Stelle sein: Woher der Klappertopf seinen Namen? Das konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit den eigenen Ohren hören. Denn die Samenstände der abgeblühten Pflanze klappern im Wind. Gepflückt und geschüttelt lässt sich der Klappertopf als kleine Rassel verwenden.

Hausrezept gegen Mückenstiche

Aua, das juckt und schmerzt! Mückenstiche lassen sich bei derlei Unternehmen auf der Wiese leider nicht vermeiden. Hanna Eberlein hat hier eine pflanzliche Sofortmaßnahme parat. Bei Stichen aller Art hilft nämlich, Spitzwegerich zwischen den Fingern zu zerreiben und den Pflanzensaft auf den Stich zu streichen.

Insektenreiche Wiese

Auch verschiedenes kleines Getier fand sich auf der Wiese: Viele verschiedene Tiere gefunden: Schmetterlinge wie Ochsenauge und Bläuling, Grashüpfer, Grasnelkenwidderchen, Hummeln, Spinnen, Goldlaufkäfer und Feldgrillen, lateinisch Gryllus campestris. Vier männliche Grillen konnten die Kinder mit dem Käscher fangen. Thomas Klingseis hatte sogar Terrarien dabei, die die Kinder mit etwas Erde befüllten. Dort wurden die gefangenen Feldgrillenmännchen dann hineingesetzt, um sie genauer zu betrachten. Übrigens: Im Unterschied zu den Männchen haben die weiblichen Grillen eine nach hinten ragende Legeröhre.

Spannende Feldgrillen

Feldgrillen sind glänzend schwarz gefärbt. Fliegen können sie nicht. Sie leben in 10 bis 20 cm tiefen und zirka 2 cm breite Röhren in der Erde. Nur die Männchen können singen oder zirpen. Die Geräusche entstehen, sie ihre Vorderflügel aneinander reiben. Das ist etwa wie bei einer Geige, bei der der Bogen über die gespannten Saiten gezogen wird. Treffen beim Umherstreifen im Gelände zwei Männchen aufeinander, betasten sie sich mit den Fühlern und der Revierinhaber beginnt mit dem Rivalengesang, der aus einer langen Folge gleichartiger Schallsignale besteht. Das schreckt offensichtlich den Eindringlich ab. Wenn nicht, geht die Sache nicht gut aus. Heftige, gar tödliche Kämpfe sind die Folge – zu beobachten in dem Terrarium. Um Leben zu retten, wurden sie freigelassen, denn sonst wäre am Ende nur eine männliche Grille im Terrarium übriggeblieben.

Auch nächstes Jahr soll es wieder ein Blumenwiesenfest geben für alle, die in der Natur gerne mal etwas genauer hinschauen und Geschichten und Dramen in der Pflanzen- und Tierwelt live miterleben wollen. Wir laden rechtzeitig dazu ein.

Katharina Heine, Referentin Naturschutz beim Schwäbischen Albverein

Albvereins-Ortsgruppe Isny ist auf den Storch gekommen

In den 27 Nestern, die über das gesamte Stadtgebiet verteilt sind, gibt es derzeit rund 40 Junge. 19 davon wurden jetzt mit Hilfe der Freiwilligen Feuerwehr in Isny und ihres Leiterwagens beringt.

Seit 2000 gibt es wieder Störche in Isny

Vor allem auf dem Festplatz in Isny fühlen sich die Störche wohl. Dort befinden sich 21 Nester, in einzelnen Bäumen brüten sogar zwei bis drei Storchenpaare. Dort war dann auch der große Einsatz des Teams Storchennest des Schwäbischen Albvereins zur Beringung. Mit der Drehleiter der Feuerwehr ging es hinauf zu den Nestern. Rund sechs Wochen alt sind die Jungstörche, wenn sie den Ring mit einer Identifikationsnummer ans Bein bekommen. Da nicht alle zur gleichen Zeit schlüpfen ergeben sich die unterschiedlichen Termine zur Beringung.

Jungtiere beringt und gewogen

Die Altstörche verlassen das Nest, wenn die Drehleiter sich nähert. Die die Jungstörche verfallen in Akinese. Das bedeutet, die geraten in eine Bewegungslosigkeit. Wenn man die Tiere dann mit einem Tuch zudeckt, beruhigt sie das sehr. Einzeln haben wir sie dann in eine Tasche gehoben, gewogen und mit einem Ring versehen. Zwischen 2,2 und 3,5kg wiegen die Jungstörche in diesem Jahr. Ein ausgewachsener Storch wiegt bis zu 4,5kg. Es darf also noch etwas Gewicht zugelegt werden. Danach wurde noch der Schnabel gereinigt, was bei den warmen Temperaturen der letzten Tage und Dank der abwechslungsreichen Futterangebot rund um Isny sehr kurz ausfiel.

Ring als Personalausweis

Doch warum wird überhaupt beringt? Der Ring ist quasi eine Art Personalausweis für die Störche. So können sie identifiziert werden. Auch aus der Entfernung. Noch ein kurzer Blick ins Nest. Alles sauber, alles tadellos? Bis auf eines. Dort fand sich Unrat, etwa ein ein Plastikhandschuh und eine leere Zigarettenschachtel, Müll den unsere Gesellschaft unachtsam in der Landschaft hinterlässt.

Störche fügen sich gut ein die Natur ein

Immer wieder gibt es auch Bedenken, ob so viele Störche an einem Ort sich nicht negativ auf andere Arten auswirken. Die Mitglieder vom Team Storchennest stehen bei der Betreuung der Tiere in enger Abstimmung mit den Naturschutzverantwortlichen der Stadt Isny und der Vogelschutzgruppe des NABU. Einen negativen Einfluss auf andere Vogelarten wie Bodenbrüter oder andere Tierarten kann bisher nicht beobachtet werden. Die Vogelpopuation im Rotmoos entwickelt sich gut. Man kann auch in diesem Jahr wieder seltene Arten wie Wachteln oder der Wachtelkönig beobachten. Gestört werden sie eher durch querfeldeinlaufende Spaziergänger oder Haustiere, nicht durch die Störche.

Störche-Paten gesucht

Nicht in allen Nestern in Isny gibt es in diesem Jahr junge Störche. Auf dem Rathaus oder der alten Gerbe war die Brut leider nicht erfolgreich. In anderen Horsten wie auf dem Funkmast der Post konnte aus technischen Gründen keine Beringung stattfinden. Für die beringten Jungstörche können Storchenliebhaber übrigens noch Patenschaften übernehmen. Bitte einfach bei der Albvereins-Ortsgruppe in Isny unter vorstand@albverein-isny.de melden.

Fernsehauftritt in der SWR-Landesschau am 27. Juni

Bei der Beringung war dieses Mal auch das Fernsehen dabei. Ein SWR-Team hat mit der Kamera genau hingeschaut. Am Mittwoch 27. Juni zwischen 18:45 und 19:30 wird der Beitrag voraussichtlich in der SWR Landesschau Baden-Württemberg ausgestrahlt. Außerdem können Storchliebhaber unter www.isny.tv das Storch-Tagebuch verfolgen, in dem wir regelmäßig über das Leben der Isnyer Störche berichten und Bilder veröffentlichen.

Jürgen Tischer, OG Isny

Unterstützen Sie den Volksantrag „Ländle leben lassen“!

Der Flächenverbrauch ist eines der gravierendsten Umweltprobleme Baden-Württembergs und bedroht nicht nur Natur und Landwirtschaft, sondern auch die Lebensqualität in unserem Bundesland. Engagieren Sie sich deshalb mit uns gegen den Flächenfraß und unterstützen Sie den Volksantrag „Ländle leben lassen“.

Hier gibt es alle Infos sowie das Formblatt zum Unterschreiben.

Maßnahmen zur Eindämmung des Flächenverbrauchs nicht ausreichend

Das Volksantragsbündnis „Ländle leben lassen“ kritisiert Maßnahmenpaket der Landesregierung. Der Schwäbische Albverein gehört dem Bündnis an.

Auch wenn der Ausbau des Förderprogramms „Flächen gewinnen“ eine gute Nachricht sei, so Gerhard Bronner, Sprecher des Bündnisses gegen den Flächenverbrauch, fehlten bisher konkrete rechtlich verbindliche Regelungen, um die Ziele auch sicher zu erreichen. „Fruchtbare Böden, Streuobstwiesen und die für das Ländle typischen Kulturlandschaften können wir langfristig nur vor dem Flächenfraß retten, wenn wir verbindliche Obergrenzen für den Flächenverbrauch einführen“, erklärt Gerhard Bronner. „Unser Volksantrag hat dasselbe Ziel wie der Kabinettsbeschluss, fordert aber verbindlichere und wirksame Maßnahmen.“

Im Bündnis „Ländle leben lassen“ haben sich 19 Organisationen aus Umweltschutz, Landwirtschaft und die Wanderverbände zusammengeschlossen, um über einen Volksantrag eine Debatte im Landtag anzustoßen. Für einen erfolgreichen Volksantrag sind knapp 40.000 Unterschriften nötig, weshalb nun überall im Land gesammelt wird. Das Bündnis wünscht sich ein starkes Signal der Bürger/innen an die Politik, um das Thema voranzubringen und das nun vom Kabinett beschlossene Maßnahmenpaket zu konkretisieren und noch zu erweitern.

Sie wollen den Volksantrag mit Ihrer Stimme unterstützen? Unter www.laendle-leben-lassen.de finden Sie alle Informationen. Hier geht es zum Unterschriftenformular.

Einladung zu einem Sommertag auf der Blumenwiese

Am Samstag, 24. Juli, findet das diesjährige Blumenwiesenfest des Schwäbischen Albvereins in Bad Urach-Wittlingen statt. Auf unserem Grundstück „Hartburren“ suchen wir nach wichtigen Wiesenpflanzen und -tieren und nehmen diese buchstäblich unter die Lupe. Kinder sind dabei herzlich willkommen.Treffpunkt ist am Wanderparkplatz beim Sportplatz Wittlingen um 10.30 Uhr.

Thomas Klingseis, Diplom-Biologe und Umweltpädagoge und Hanna Eberlein, Regierungspräsidium Tübingen, Referat 56 – Naturschutz und Landschaftspflege, wird uns bei unseren Beobachtungen anleiten.

Bitte bringen Sie – soweit vorhanden – Becherlupen oder andere Lupen mit, damit wir Pflanzen und Tiere genau beobachten und bestimmen können.

Aufgrund der anhaltenden Trockenheit sind alle Grillstellen in und um Bad Urach gesperrt. Das geplante Grillen muss deshalb ausfallen. Bringen Sie sich bitte deshalb ein Vesper mit. Getränke können erworben werden.

Einladung zum Tag der Artenvielfalt

Am Wochenende (17./18. Juni 2023) findet der zweite „Tag der Artenvielfalt Baden-Württemberg“ statt. Vereine, Kommunen und andere Organisationen veranstalten auf Initiative des Landesnaturschutzverbands Baden-Württemberg (LNV), Dachverband von 36 Naturschutzvereinen, über 100 Naturerlebnis-Aktionen im ganzen Land. Der Schwäbische Albverein unterstützt sich als LNV-Mitglied den Tag der Artenvielfalt.

Exkursionen über blühende Wiesen, Touren zu naturnahen Gewässern, Wanderungen durch Biberreviere und Führungen durch Naturgärten – am Tag der Artenvielfalt dreht sich alles um den Artenreichtum im Ländle. Veranstaltet werden die vielen Aktionen von ganz unterschiedlichen Organisationen – von Naturschutzverbänden und Behörden, Volkshochschulen und lokalen Vereinen, Schulen und Naturschutzzentren. Die Schirmherrschaft für den Tag der Artenvielfalt 2023 hat Ministerpräsident Winfried Kretschmann übernommen.

Eine Übersicht der Veranstaltungen ist unter www.tag-der-artenvielfalt-bw.de zu finden. Gefördert wird der Tag der Artenvielfalt 2023 von der Sparkassenstiftung Umweltschutz.

Jetzt unterschreiben beim Volksantrag gegen den Flächenfraß

Den Flächenverbrauch endlich zu verringern ist das Ziel des Volksantrags „Ländle leben lassen“. Hintergrund ist, dass die Landesregierung, den Flächenverbrauch zunächst auf 2,5 Hektar pro Tag zu begrenzen und bis 2035 auf Netto-Null zu reduzieren, bisher nicht eingehalten hat – obwohl so im Koalitionsvertrag vereinbart.

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Der Flächenverbrauch, der aktuell wieder ansteigt, ist eines der gravierendsten Umweltprobleme Baden-Württembergs und bedroht nicht nur Natur und Landwirtschaft, sondern auch die Lebensqualität in unserem Bundesland. Wir müssen verantwortungsbewusst und sparsam mit diesen endlichen Ressourcen umgehen, um nicht sprichwörtlich den Boden unter unseren Füßen zu verlieren.

Bündnis gegen den Flächenfraß

Ein breites Bündnis von 15 Organisationen richtet daher einen Volksantrag an den Landtag, damit endlich wirksame Schritte zur Minimierung des Flächenverbrauchs ergriffen werden: Naturschutz- und Landwirtschaftsverbände sind am Volksantrag beteiligt. Bei einem erfolgreichen Volksantrag ist der Landtag gezwungen unter Hinzuziehung der Initiatoren über die Forderungen zu diskutieren.

Unterschriften sammeln!

Für alle, die den Volksantrag unterstützen wollen, bietet das Bündnis „Ländle Leben lassen“ Werbematerial, eine Argumentationssammlung und Schulungen an. Ziel ist es, bis zu den Sommerferien mehr als 40.000 Unterschriften (gesetzliches Quorum) zu sammeln und so die Vorgaben für die Beteiligung an einem Volksantrag nach Artikel 59 Absatz 2 der Verfassung des Landes Baden-Württemberg zu erfüllen.

Der schwäbische Albverein, als anerkannter Naturschutzverband, unterstützt diesen Volksantrag und ist im Trägerkreis engagiert, und ruft alle seine Mitglieder dazu auf, sich diesbezüglich zu engagieren. Ansprechpartner bei uns ist der Fachbereich Naturschutz in der Hauptgeschäftsstelle unter .

Ausgiebige Informationen, das Unterschriftenblatt zum Herunterladen, Flyer, Plakate und Merchandising gibt es unter http://www.laendle-leben-lassen.de/.

Manfred Hagen, Hauptfachwart für Naturschutz

Unterschriften sammeln für den Volksantrag „Ländle leben lassen“

Unterstützen Sie als Ortsgruppe oder als Einzelperson den Volksantrag „Ländle leben lassen“ und helfen Sie mit den Flächenfraß zu stoppen!

Fünf bis sechs Hektar Fläche werden täglich in Baden-Württemberg zubetoniert. Dieser Flächenfraß geht auf Kosten von Natur und Mensch. Wertvolle Landschaften wie unsere Streuobstwiesen verschwinden, weil dort Industriegebiete entstehen. Doch unser Boden ist eine endliche Ressource, mit der wir verantwortungsbewusst und sparsam umgehen müssen. Es geht um unsere eigenen Lebensgrundlagen.

   

Machen Sie deshalb mit beim Volksantrag „Ländle leben lassen“, den der Schwäbische Albverein gemeinsam mit 15 weiteren Verbänden initiiert hat. Ziel ist, den Flächenverbrauch kurzfristig auf 2,5 Hektar pro Tag und bis 2035 auf Netto-Null zu reduzieren.

Wir brauchen 40.000 Unterschriften. Dann muss der Landtag über den Volksantrag beraten und uns anhören. Wir rufen alle Ortsgruppen dazu auf, aktiv zu werden und Unterschriften zu sammeln.

Dafür stehen Ihnen neben dem Unterschriftenformular zahlreiche weitere Materialien für die Unterschriftensammlung zur Verfügung, z.B. eine Vorlage für eine Pressemitteilung für Ihre lokale Sammelaktion die örtlichen Medien sowie Poster, Flyer und Aufkleber. Alle Materialien gibt es zum Download unter www.laendle-leben-lassen.de.

Sollten Sie lieber per Post bestellen, so finden Sie hier das Bestellformular. Sie können sich alle Materialien aber auch persönlich abholen in der Hauptgeschäftsstelle des Schwäbischen Albvereins, Hospitalstraße 21b in Stuttgart.

 

Moor-Birke ist Baum des Jahres 2023

Zum Tag des Baumes am 25. April weist der Schwäbsiche Albverein auf die Moor-Birke als Baum des Jahres 2023 hin. Gekürt wird dieser jedes Jahr vom Verein Baum des Jahres e.V..

Kleine, grüne Blätter, eine lichte Laubkrone, dazu eine weithin sichtbare weiße Rinde – die Birke erkennen die meisten Menschen sofort. Die einen lieben sie als frischen „Frühlingsbaum“ nach einem trüben Winter. Andere greifen zum Nasenspray, weil die Birkenpollen ihnen das Leben schwer machen.

Ihre Zweige werden gerne hergenommen, um an Ostern oder anderen kirchlichen Festtagen die Kirchen zu schmücken. Oft sind auch die Maibäume oder die beim Richtfest auf den Dachstuhl gestellten Bäume Birken.

Es gibt zwei Birkenarten, die hierzulande wachsen: die Moor- und die Sand-Birke. Sie sind sich sehr ähnlich. Die Sand-Birke ist vor allem im Süden verbreitet bis in den mediterranen Raum hinein. Die Moor-Birke ist sehr tolerant der Kälte gegenüber und wächst deshalb in den nordischen Ländern, in Skandinavien bis nach Ostsibierien, wo es sogar reine Moor-Birkenwälder gibt. Bei uns in Baden-Württemberg gibt es beide Arten. Sie wächst sogar bis zur Baumgrenze.

Mehr über die Moor-Birke, ihre Rolle in der Artenvielfalt und über ihre Wiederentdeckung in der Forstwirtschaft erfahren Sie unter https://baum-des-jahres.de/baum-des-jahres/