Landschaftspflegeeinsatz am Fuße des Feldberges – Mitmachen und Natur schützen!

Von Mittwoch bis Samstag, 19. bis 22. August bietet der Schwäbische Albverein allen Interessierten die Gelegenheit, aktiv im Naturschutz mitzuarbeiten und gleichzeitig die wunderschöne Natur am Fuße des Feldberges zu erleben.

Gemeinsam arbeiten wir an der Auerwildbiotoppflege: Mit Astscheren, Handsägen und Motorsägen reduzieren wir das Gehölz und schützen so den Lebensraum für Auerhühner. Neben der praktischen Arbeit erfahrt Ihr mehr über das Auerwild.

Arbeitszeit: Wir arbeiten je nach Wetter von ca. 7:30 bis 16:30 Uhr statt (Ende am Samstag gegen 15 Uhr). Teilnehmen können 10 Personen ab 18 Jahren. Übernachtet wird im Wunderlichhof mit Vollverpflegung – bei der Küchenarbeit ist Mithilfe erwünscht. Bitte gebt bei der Anmeldung Bescheid, falls ihr vegane, vegetarische Verpflegung oder Allergien habt.

Kosten: 50 Euro pro Person. Darin ist Verpflegung, Übernachtung und eine kleine Exkursion inbegriffen. Die Anreise organisiert jeder selbst. Feste Schuhe und Arbeitskleidung muss jeder mitbringen – Handschuhe und Arbeitsmaterial wie Rechen oder Gehölzscheren werden gestellt.

Anmeldung: Bis zum Einsatz beim Referat Naturschutz unter 0711 22585 -14 / -34 oder per E-Mail an . Wir freuen uns auf viele helfende Hände!

Alle Infos kompakt


Wenn Ihr keine Zeit habt an diesem Termin, gerne aber einmal aktiv bei einem Landschaftspflegeeinsatz mitmachen möchtet, dann gibt es im Herbst noch zwei Gelegenheiten:

 

Wir freuen uns auf viele helfende Hände und danken im Voraus!

Hands on Nature – neues Naturschutzprojekt für junge Leute

Der Landesnaturschutzverband Baden-Württemberg startet nach den Sommerferien mit dem Jugendprojekt „Hands on Nature – Rausgehen. Anpacken. Dinge bewegen.“ Jugendliche im Alter von 12 bis 18 Jahren können in den kommenden zwei Schuljahren bei Pflegeeinsätzen und Exkursionen dabei sein. Auf diese Art erleben sie die Natur auf ganz besondere Weise, setzen sich aktiv für den Naturschutz ein und lernen neue Fähigkeiten. Insgesamt sind 13 Treffen geplant – begleitet durch ausgesuchte Experten und Expertinnen.

Es soll zum Start fünf „Hands on Nature“-Gruppen geben, nämlich in den Landkreisen Breisgau-Hochschwarzwald, Göppingen, Ludwigsburg, Reutlingen und im Enzkreis. Pro Gruppe können bis zu 20 Jugendliche teilnehmen.

„Hands on Nature“ startet in den Landkreisen Freiburg/Breisgau-Hochschwarzwald, Göppingen, Ludwigsburg, Reutlingen und dem Enzkreis. Die Pflegeinsätze finden in Zusammenarbeit mit den Landschaftserhaltungsverbänden für die jeweiligen Landkreise statt.

Herzliche Einladung an alle naturbegeisterten jungen Leute.

Alle Infos und Anmeldung

Neuer Koalitionsvertrag für Baden-Württemberg

Umweltverbände begrüßen Bekenntnis zu Klima-, Arten- und Umweltschutz, fordern aber Finanzierung und Umsetzung der Ziele

Der Koalitionsvertrag, das Arbeitsprogramm der neuen grün-schwarzen Landesregierung für Baden-Württemberg, liegt seit heute auf dem Tisch. Die Landesvorsitzenden der drei großen Umweltverbände, Johannes Enssle (NABU), Sylvia Pilarsky-Grosch (BUND) und Gerhard Bronner (LNV), kommentieren diesen nach erster Sichtung wie folgt:

Viel Nachholbedarf im Landwirtschaftsbereich

Der NABU-Landesvorsitzende Johannes Enssle sagt: „Die Stärkung der Biodiversität bleibt Regierungsprogramm. Das ist erfreulich. Beide Parteien bekennen sich ausdrücklich zur konsequenten Umsetzung des Biodiversitätsstärkungsgesetzes. Werden die Ziele dieses Gesetzes erreicht, haben wir für die Natur in Baden-Württemberg schon viel gewonnen. Allerdings hinkt das Land bei der Zielerreichung noch hinterher. Insbesondere bei der Reduktion von Pflanzenschutzmitteln, beim Ausbau des Ökolandbaus und bei der Schaffung von Rückzugsräumen für Insekten und Feldvögeln – den sogenannten Refugialflächen – besteht großer Nachholbedarf. Die neue Landesregierung wird sich daher insbesondere im Landwirtschaftsministerium mehr anstrengen müssen.“

Finanzierung im Naturschutz weiter sicherstellen 

LNV-Vorsitzender Gerhard Bronner betont: „Der künftigen Landesregierung muss klar sein, dass die Ziele im Naturschutz nur durch eine solide Finanzierung erreicht werden können. Positiv bewerten wir daher, dass landwirtschaftliche Maßnahmen aus dem Biodiversitätsstärkungsgesetz, wie zum Beispiel Blühflächen, in Zukunft attraktiver gefördert werden sollen. Das ist wichtig, denn eines der erklärten Ziele des Strategiedialogs Landwirtschaft war, nicht durch neues Ordnungsrecht, sondern durch Förderung und Beratung die Ziele des Biodiversitätsstärkungsgesetzes zu erreichen.

Ebenso positiv bewerten wir, dass die Gesamtkonzeption Waldnaturschutz mit ausreichend Mitteln ausgestattet werden soll. Damit kann in dieser Legislatur nun endlich mit ihrer Umsetzung im Staats- Kommunal- und Privatwald begonnen werden. Eine Aussage zur finanziellen Stärkung des originären Naturschutzhaushaltes – wie im Wahlprogramm der Grünen angekündigt – fehlt indes im Koalitionsvertrag. Auch Manuel Hagel betonte im Wahlkampf die Bedeutung des Erhalts der Schöpfung für eine lebenswerte Heimat. Wir sind daher zuversichtlich, dass sich Cem Özdemir und Manuel Hagel bei den Haushaltsverhandlungen daran erinnern werden, den Kurs ihrer Vorgänger fortzuführen und den Naturschutz weiter stärken werden.“

Klimaneutralität als Ziel bis 2040 bleibt – der Weg dahin steht in Frage

BUND-Landesvorsitzende Sylvia Pilarsky-Grosch sagt: „Wir sind erleichtert, dass die Regierung am Ziel der Klimaneutralität bis 2040 festhält. Nach unserem Eindruck wird die Einhaltung der Sektorziele und des Zwischenziels für 2030 durch die Formulierungen im Koalitionsvertrag jedoch verwässert. Wir appellieren an die neue Landesregierung, hier die Verantwortung für das Land wirklich ernst zu nehmen und die Klimaschutzziele in dieser Legislaturperiode einzuhalten. Nur so ist das Bekenntnis zur Klimaneutralität bis 2040 glaubwürdig. Positiv bewerten wir die angekündigte Klimamilliarde. Sie findet sich nun im Koalitionsvertrag wieder und bedeutet einen Zuwachs bei der Förderung des Klimaschutzes.

Pressemitteilung vom 6.5.2026

Der Schwäbische Albverein gehört zu den Gründungsmitgliedern des Landesnaturschutzverbands Baden-Württemberg (LNV)

Biosphärengebiet Schwäbische Alb wächst

Nach einem intensiven Beteiligungsprozess ist es bald soweit: Mit Inkrafttreten der neuen Verordnung am 15. April 2026 beträgt die Fläche des Biosphärengebiets Schwäbische Alb 121.445 ha (+42%) mit 265.000 Einwohnerinnen und Einwohnern (bisher 146.000).

Das Flächen- und Bevölkerungswachstum kommt folgendermaßen zustande: 16 bisherige Mitgliedskommunen bringen weitere Gebiete ein. Sechs neue Kommunen treten dem Biosphärengebiet bei.

Das neue, größere Biosphärengebiet umfasst künftig 3.691 Hektar an Kernzone (3 % des Biosphärengebiets), 40.478 Hektor Pflegezone (33 %) und 77.276 Hektar Entwicklungszone (64 %), teilt das Regierungspräsidium Tübingen mit.

Alle Infos über das Biosphärengebiet und die unterschiedlichen Zonen gibt es unter www.biosphaerengebiet-alb.de

Bis 30. April Förderung bei der LNV-Stiftung beantragen!

Gute Nachrichten für ehrenamtliche Naturschützerinnen und Naturschützer sowie Umweltgruppen: Die LNV-Stiftung fördert auch in diesem Jahr wieder Projekte und Aktivitäten, die dem Erhalt der Biodiversität und unserer natürlichen Lebensgrundlage dienen. Anträge können noch bis zum 30. April 2026 gestellt werden.

Seit ihrer Gründung förderte die LNV-Stiftung über 400 Natur- und Umweltschutzprojekte – von der Umweltbildung in Kindergärten und Schulen über Jugendeinsätze zur Landschaftspflege bis hin zu Projekten für Fische, Amphibien, Schwalben oder Mauerseglern.

Anträge stellen können Vereine und Gruppen, die sich ehrenamtlich im Natur- und Umweltschutz engagieren. Die durchschnittliche Förderhöhe liegt bei etwa 1.500 Euro. Personalkosten können nicht gefördert werden.

Interesse?

Frist für Anträge an die LNV-Stiftung ist der 30. April 2026. Ein Antragsformular und viele weitere Informationen enthält die Website der LNV-Stiftung www.lnv-stiftung.de. Dort ist auch ein Auszug bisheriger Förderprojekte der LNV-Stiftung zu finden.

Naturschutztag am 21. März – jetzt noch anmelden!

»Artenreiche Wiesen – europäisches Naturerbe im Ländle« – darum geht es beim Naturschutztag des Schwäbischen Albvereins. Er findet am Samstag, 21. März, von 10 bis 16 Uhr im großen Saal des CVJM Stuttgart, Büchsenstraße 37, in Stuttgart statt.

Es erwarten Euch fundierte Vorträge zur Entstehung, Entwicklung und Bedeutung von Wiesen sowie über die Schutzstrategien des Landes Baden-Württemberg. Außerdem berichten Fachleute aus der Praxis über die Herausforderung bei der Bewirtschaftung von Blumenwiesen. Mit einem Blick auf die Schönheit von Blumenwiesen aus der Sicht eines Wildnispädagogen schließt der Fachtag.

Hier das Programm und unsere Referente:innen:

9:30 Uhr Einlass
10:00 Uhr Eröffnung und Grußworte

10:30 Uhr Entstehung und Entwicklung der Wiesen (Kulturlandschaften), Prof. Dr. Peter Poschlod Uni Regensburg
11.20 Uhr Schutzstrategien des Landes, Jens Nagel, Abt. 7 Naturschutz, Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft
12:00 Uhr Europäische Bedeutung der Blumenwiesen, Katrin Voigt, Ref. 56 Naturschutz und Landschaftspflege, RP Tübingen

12:30 Uhr Mittagspause

13:30 Uhr Herausforderung bei der Bewirtschaftung von FFH-Mähwiesen, Jasmin Weißschuh, Bäuerin
14:10 Uhr Blühende Naturwiesen mit Wiesendrusch, Harald Mayer, BRAKEMA GbR
14:50 Uhr Schönheit unserer Blumenwiesen, Frederik Amann-Bräuer, Naturwirt und Wildnispädagoge

15:30 Uhr Zusammenfassung und Ausblick
15:45 Uhr Abschluss
16:00 Uhr Ende der Veranstaltung

Anmeldung sind bis zum 10. März möglich unter:
Referat Naturschutz
Telefon: 0711 / 22585-14
E-Mail: naturschutz@schwaebischer-albverein.de

Bitte gebt bei der Anmeldung Ihren Essenswunsch mit an (Kosten jeweils 16 €):

Fleisch: Hausgemachte Lasagne Bolognese
Vegetarisch: Kartoffel-Gemüse-Auflauf
Vegan: Pfifferling-Risotto

 

Kulturlandschaftspreis 2026 ausgeschrieben

Bis 30. April können sich Privatpersonen, Vereine und Initiativen für den Kulturlandschaftspreis 2026 des Schwäbischen Heimatbunds bewerben. Gefördert werden langfristige Projekte zum Erhalt traditioneller Landschaftsformen.

Vorbild sein und Kulturlandschaften erhalten

„Kulturlandschaften sind ein wichtiger Teil der Kulturgeschichte unseres Landes in all ihrer Vielfalt. Sie sind Zeichen für den bewussten und nachhaltigen Umgang mit den Ressourcen. Sie stiften Identität und sind Teil unserer Heimat. Jeder, der sich um ihren Erhalt sorgt, ist Vorbild und verdient öffentliche Anerkennung“, erläutert Dr. Bernd Langner, Geschäftsführer des Schwäbischen Heimatbundes.

Preiswürdig sind laut Ausschreibung, Bewirtschaftungs- und Pflegemaßnahmen, die bewirken, dass sich Kulturlandschaft lebendig, landschaftsprägend und nachhaltig weiterentwickelt. Dazu gehört zum Beispiel die traditionelle Bewirtschaftung von Mähdern der Albhochfläche, die Erhaltung und Pflege von Wacholderheiden, Heckenlandschaften, Alleen oder Streuobstwiesen, die Sicherung und fachgerechte Instandsetzung von Trockenmauern in Weinbergen oder ehemaligen Weinbergen oder Staumauern, die Bewahrung und Pflege alter geschichtsträchtiger Wege, die Vermarktung von Erzeugnissen aus Streuobstwiesen usw.

Ergänzt wird der Kulturlandschaftspreis mit dem Jugend-Kulturlandschaftspreis, der mit 1.500 Euro dotiert ist. Das Preisgeld stellen der Sparkassenverband Baden-Württemberg sowie die Sparkassenstiftung Umweltschutz zur Verfügung.

Ein zusätzlicher Sonderpreis Kleindenkmale, dotiert mit 500 Euro, würdigt die Dokumentation, Sicherung und Restaurierung von Kleindenkmalen. Dazu können Gedenksteine, steinerne Ruhebänke, Feld- und Wegekreuze, Bachbrücken, Trockenmauern sowie Wegweiser oder Feldunterstände gehören. Preiswürdig kann auch die inhaltliche Aufbereitung in Gestalt eines Buches sein.

Annahmeschluss für ausschließlich schriftliche Bewerbungen im Format DIN A4 ist der 30. April 2026. Hier gibt es alle Infos zum Kulturlandschaftspreis.

Die Verleihung findet im Herbst 2026 im Rahmen einer öffentlichen Veranstaltung statt.

Albvereins-Ortsgruppen unter den Preisträgern

In den vergangenen Jahren sind immer wieder Ortsgruppe des Schwäbsichen Albvereins mit dem Kulturlandschaftspreis ausgezeichnet worden. Etwa die OG Bonlanden für die Pflege der Wacholderheide Haberschlai, die OG Kohlberg/Kappishäusern für die Haltung von Ziegen zur Pflege von Magerrasen an Jusi und Florian oder die OG Sontheim/Brenz für den Erhalt von Streuobstwiesen und Hecken. Die Hauptpreisträger erhalten jeder 1.500 Euro. Bewerben lohnt sich also!

Wettbewerb „Unsere Heimat & Natur“. Bis 31. Januar bewerben!

Eingereicht werden können Naturschutzprojekte, die dazu beitragen artenreiche Kulturlandschaften zu pflegen und zu erhalten. Es gibt Preisgelder zwischen 1.000 und 5.000 Euro zu gewinnen. Der Wettbewerb wird ausgeschrieben von der Stiftung NatureLife-International und EDEKA Südwest.

Einige Ortsgruppen des Schwäbischen Albvereins haben bereits daran teilgenommen und Gelder erhalten. 2025 etwa ist die OG Lautern mit 3.000 Euro für ihr Engagement zum Erhalt von Wacholderheiden und Streuobstwiesen ausgezeichnet worden. In den Jahren davor ehörten u.a.die OG Gundelfingen für ihren Einsatz für Kalkmagerwiesen und die OG Kohlberg/Kappishäusern mit ihrem Ziegenprojekt zu den Preisträgern.

Wenn auch Ihr Euch für den Naturschutz und eine artenreiche Fläche in Eurer Kommune einsetzt, dann lohnt sich eine Bewerbung. Hier geht es zu den Teilnahmebedingungen des aktuellen Wettbewerbs und zum Online-Bewerbungsbogen.

LNV-Stiftung hilft bei Realisierung von Naturschutzprojekten

Bis zum 30. April können Ehrenamtliche in der Naturschutzarbeit, Vereine und Umweltgruppen Gelder bei der Stiftung des Landesnaturschutzverbands beantragen. Gefördert werden Projekte und Aktivitäten, die dem Erhalt der Biodiversität und der natürlichen Lebensgrundlagen dienen.

Seit ihrer Gründung förderte die LNV-Stiftung über 400 Natur- und Umweltschutzprojekte. Das Spektrum reicht von der Unterstützung der Umweltbildung in Kindergärten und Schulen über Jugendeinsätze zur Landschaftspflege bis zu Hilfsmaßnahmen für Fische, Amphibien, Schwalben oder Mauerseglern.

Die LNV-Stiftung unterstützt im Jahr 2025 im Schwerpunkt Projekte aus dem gesamten Naturschutzspektrum. Anträge stellen können bevorzugt Vereine und Gruppen, die sich ehrenamtlich im Natur- und Umweltschutz engagieren. Die durchschnittliche Förderhöhe liegt bei etwa 1.500 Euro. Personalkosten können nicht gefördert werden.

Antragsfrist ist der 30. April 2026. Weitere Informationen sowie ein Antragsformular enthält die Website der LNV-Stiftung www.lnv-stiftung.de. Dort ist auch ein Auszug bisheriger Förderprojekte der LNV-Stiftung zu finden.

3.000 Euro Preisgeld für Naturschutzeinsatz

Die Albvereins-OG Lautern gehört zu den diesjährigen Preisträgern des Naturschutzwettbewerbs „Unsere Heimat & Natur“ von EDEKA Südwest und der Stiftung NatureLife-International. Für ihr Engagement zum Erhalt von Wacholderheiden rund um Lautern erhält die OG 3.000 Euro.

Die Schwäbische Alb ist bekannt für ihre einzigartigen Wacholderheiden – ein wertvoller Lebensraum für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten. Die Ortsgruppe Lautern setzt sich mit ihrem Projekt für den Erhalt dieser Kulturlandschaft rund um Lautern ein, insbesondere im Bereich der Albvereinshütte.

Ein Element, um die Wacholderheiden zu erhalten, ist die Schafbeweidung. Dafür hat man einen festen Weidezaun errichtet, der gleichzeitig als Wolfsschutzzaun dient. Die Ortsgruppe schneidet die Heide zudem regelmäßig frei, um die Verbuschung zu verhindern und die Wacholderflächen sogar gezielt zu erweitern.

Die Ortsgruppe setzt sich außerdem für weitere Naturschutzanliegen ein, etwa das Pflanzen neuer Apfelbäume zum Erhalt der Streuobstwiesen rund um die Albvereinshütte. Diese Setzlinge vor Wildverbiss zu schützen, ist aufwendig und teuer. Der Albverein trägt diese Ausgaben selbst. Ein weiteres Anliegen ist es, Kinder und Jugendliche für den Naturschutz zu sensibilisieren. Mit einem Teil des Preisgelds soll deshalb in der Familiengruppe ein neues Insektenhotel gebaut und aufgestellt werden.

Herzlichen Glückwunsch an die Ortsgruppe und vielen Dank für Euren Einsatz!