Einladung zum 14. Landschaftspflegetag von Albverein und Schwarzwaldverein

Am 13. Oktober findet wieder ein gemeinsamer, landesweiter Landschaftspflegetag von Schwarzwaldverein und Schwäbischem Albverein statt. Bereits seit 1995 gibt es diese ehrenamtliche Kooperation zum Erhalt unserer schönen Kulturlandschaft in den unterschiedlichsten Regionen Baden-Württembergs. Dieses Jahr steht das Naturschutzgebiet Zollerhalde auf dem Plan.

Wir würden uns sehr freuen, wenn uns möglichst viele Ehrenamtliche unterstützen. Sie können damit einen wertvollen Beitrag zum Erhalt unsere Natur leisten.

Hier finden Sie alle wichtigen Informationen zum Ablauf

Der Felsenkeller in Mainhardt öffnete zum Tag des offenen Denkmals

Etwa 200 Besucher und Besucherinnen waren aus

unterschiedlichsten Landesteilen zum Tag des offenen Denkmals am 9. September 2018 gekommen, um einen Blick in den Untergrund des Mainhardter Felsenkellers zu werfen. Auch 30 Kinder waren dabei. Für einige Kids war es ein besonders aufregendes Erlebnis, denn sie fühlten sich wie in einer Geisterhöhle. Viele Besucher äußerten sich sehr anerkennend über den Zustand des einstigen Eiskellers und die Arbeit der Ehrenamtlichen des Schwäbischen Albvereina und des NABU. Diese haben mehr als zehn Jahre lang den von Müll zugeschütteten Eiskeller ausgeräumt.

Heute kann der Felsenkeller über die Sommermonate bei Führungen (zu buchen über den Schwäbischen Albverein, bei Fam. Fischer, E-Mail: oder die Gemeinde Mainhardt, Link) besichtigt werden.

Während des Winterhalbjahrs steht er den Fledermäusen als Winterquartier zur Verfügung und ist dann für die Öffentlichkeit nicht zugänglich.

Renaturierungsprojekt Schlossberghang Langenburg ausgezeichnet

Das Projekt „Schlossberg in Langenburg“ des Schwäbischen Albvereins wurde im Rahmen des Wettbewerbs „Unsere Heimat und Natur“, welcher von Edeka Südwest und der Stiftung NatureLife-International ausgeschrieben war, ausgezeichnet. Link dazu

Die offizielle Preisverleihung fand am 20. Juli 2018 statt. Der auf 3000 Euro dotierte Preis wurde in Form eines symbolischen Schecks im Edeka-Markt der LBV Raiffeisen eG in Gerabronn an Arnold W. Ruopp überreicht. Er und seine Frau sind die örtlichen Ansprechpartner des Projekts in Langenburg.

Gewürdigt wurde der Schwäbische Albverein insbesondere für seine Renaturierungs- und Rekultivierungsarbeiten am Südhang des Schlossbergs, sodass dieser vor einer Verwaldung geschützt werden konnte.

Die finanzielle Unterstützung soll nun in den Bau eines Mauerstücks an einer Böschung fließen. So kann ein Lebensraum für Eidechsen und besondere Pflanzen, wie z.B. Zimbelkraut, entstehen.

„Damit kommen wir unserem langfristigen Ziel, einen Biotopverbund im Südwesten Deutschlands zu schaffen, auch in diesem Jahr ein ganzes Stück näher“, sagte Michaela Meyer, Nachhaltigkeitsbeauftragte der Edeka Südwest, bei der Preisverleihung.

Nur in einer ökologisch intakten Kulturlandschaft können qualitativ hochwertige Lebensmittel produziert werden, heißt es in einer Pressemitteilung von Edeka. 2014 hat der Lebensmittelhändler daher gemeinsam mit der Stiftung NatureLife-International unter dem Motto „Unsere Heimat und Natur“ einen jährlichen Wettbewerb für herausragende Naturschutzprojekte in ihrem Absatzgebiet ins Leben gerufen. Prämiert und mit jeweils bis zu 5.000 Euro finanziell gefördert, werden Projekte, die sich für die Schaffung und den Erhalt von Biotopen, die Renaturierung sowie den Schutz von Lebensräumen für Wildtiere und -pflanzen einsetzen. Unterstützt wird die Aktion durch einen Teil des Erlöses aus dem Verkauf von Kräutertöpfen der Edeka-eigenen Regionalmarke „Unsere Heimat – echt & gut“. In diesem Jahr wurden 25 Preise vergeben.

Trittstein für die Wasservogelwelt

Am 14. Juli 2018 fand eine kleine Fahrradexkursion unter Leitung von Kurt Heinz Lessig zum Zugwiesen-Biotop am Neckar bei Ludwigsburg statt.

Dabei handelt es sich um ein Feuchtgebiet, das einen Trittstein für die Wasservogelwelt darstellt (wie der Max- Eyth-See in Stuttgart und die Wernauer Baggerseen bei Wernau). Es ist ein Lehrbeispiel dafür, wie die Natur an Flüssen wieder zurückgeholt werden kann.

Unterwegs wurde den Teilnehmern die Feuchtgebietspflanzen am Neckarufer sowie Schmetterlinge, Libellen und Hummeln erklärt. Im Feuchtbiotop selbst ging es um die Wasservögel, aber auch um diverse Singvögel, die inzwischen im jungen Auenwald eingezogen sind.

Am Zugwiesenbach, der zur Umgehung des Staustufe Poppenweiler angelegt wurde, konnten Fische, die diese Auf- und Abstiegshilfe nutzten, beobachtet werden. Zur Kontrolle wurde im Bach ein Zählwerk eingerichtet, wo sich ebenfalls Fische sehen ließen.

Auf dem Aussichtsturm mitten im Biotop ging es um die Geschichte des Neckarlaufs und die schöne Weinbergslandschaft, in das dieses relativ neu geschaffene Biotop eingebettet ist.

Was blüht denn da: Alle waren begeistert

Der Pflanzenbestimmungskurs „Was blüht denn da?“ am Wochenende 30. Juni / 1. Juli im Wanderheim Eninger Weide unter der Leitung von Dr. Matthias Stoll (Universität Tübingen) ist bei allen Teilnehmern und Teilnehmerinnen auf große Anerkennung gestoßen.

Alle 14 waren mit Begeisterung dabei. Am Samstag gab es zuerst eine thoretische Einführung, u.a. ging es um Bau und Merkmale einer Pflanze und Nutzung des Pflanzenbestimmungsbuchs mit Bestimmungsschlüssel. Später wurden Klapplupen zur Bestimmung herangezogen. Am Sonntag stand eine Exkursion in den Wald auf dem Programm und die Bestimmung von Waldpflanzen war an der Reihe. Die Gelegenheit wurde genutzt, um auch die Hohe Warte zu besuchen.

Kulturlandschaftspreis für Wiederherstellung eines Naturparadieses

Die Preisträger des Kulturlandschaftspreises wurden am 17. Juli 2018 vom Schwäbischen Heimatbund bekanntgegeben.

Auch eine Ortsgruppe des Schwäbischen Albvereins gehört wieder zu den sechs Preisträgern: Die Ortsgruppe Geislingen (Zollernalbkreis) des Schwäbischen Albvereins wird für ihre umfassende Landschaftspflege auf der Geislinger Sommerhalde ausgezeichnet.

Dazu gehören auch Aktionen wie Kräuterwanderungen und Apfelsaftfest. Ein ehemals extensiv bewirtschaftetes, ab ca. 1970 aber sich selbst überlassenes Gebiet wird von der Gruppe seit acht Jahren sukzessive in einen wertvollen Lebensraum und eine unverwechselbare Kulturlandschaft am Rande der Zollernalb zurückverwandelt. Seit Beginn der Arbeiten wurden rund 12.000 Quadratmeter freigelegt und gepflegt. Die Flächen sind heute umrahmt von Hecken und einer großen Vielfalt an Büschen. Auch Pflanzen, die auf der Roten Liste stehen, haben sich wieder angesiedelt. Die jetzige Sommerhalde ist zum Paradies für Insekten und Schmetterlinge geworden. Beim jährlichen Apfelsaftfest wird vor allem jungen Menschen die Bedeutung der Streuobstwiesen vermittelt.

Die nachhaltige Nutzung und Pflege charakteristischer Kulturlandschaften, wie etwa Streuobstwiesen, war ein wichtiges Kriterium bei der Vergabe des diesjährigen Kulturlandschaftspreises, welchen der Schwäbische Heimatbund, die baden-württtembergische Sparkassen-Finanzgruppe und die Sparkassenstiftung Umweltschutz ausgeschrieben hatte.

Weitere Informationen zum Preis: www.kulturlandschaftspreis.de

Naturkundliche Wanderung zwischen Baustelle und Bienengarten

29 Teilnehmer (aus Oberboihingen, Backnang, Kirchheim, Reudern, Wolfschlugen, Stuttgart, Tamm, Darmsheim, Wernau) kamen zur Wanderung des Schwäbischen Albvereins, bei welcher es u.a. um Landverbrauch und Schönheiten am Wegesrand ging. Auch ein Besuch des Bieneninformationszentrums Oberboihingen/Tachenhausen stand auf dem Programm.

 

Zuerst erhielten die Albvereinsfreunde Einblick in die Baumaßnahme der neuen ICE-Strecke mit Abzweigung der Wendlinger Kurve von und nach Tübingen und der Güterzuganbindung nach Ulm durch einen Baustellenführer. Er erklärte die zurzeit entstehenden Brückenbauwerke über Neckar, Bahn und Straßen sowie die Autobahnunterführung.

Auf schattigen Wegen erreichte die Gruppe zur Mittagszeit den Waldrand mit herrlichem Blick zur Teck und zur Ostalb mit den Kaiserbergen. Nach einer kurzen Mittagsrast ging es anschließend auf dem Oberboihinger Wanderweg  durchs Donzdorfer Tal dem Hofgut Tachenhausen entgegen.

Schön waren die blühenden Ackerrandstreifen mit Sonnenblumen, Malven und Kornblumen. Sie lockten zahlreiche Schmetterlinge und Insekten an. Vorbildlich ist, dass hier einige Landwirte der Gemeinde Feldränder  mit Samenmischungen eingesät und so blütenreiche Biotope geschaffen haben, um das Überleben der Insekten zu fördern.

Die Welt der Bienen

Im Bienengarten erklärte ein Imker die Welt der Bienen: Im Frühsommer leben im Bienenstock drei Typen von Bienen, die sich in Größe und Form unterscheiden: Königin, Arbeiterinnen und Drohnen. Auf eine Königin kommen bis zu 60.000 Arbeiterinnen (unfruchtbare Weibchen) und wenige hundert Drohnen (männliche Bienen). Die Lebenszeit einer Arbeiterin beträgt ca. sechs Wochen, während die Lebenserwartung einer Drohne einige Monate beträgt. Anschaulich zeigte der Imker das eifrige Leben eines Bienenvolkes im Kasten.

Ein Besuch im sehenswerten Blumengarten der Fachhochschule und eine Abschlusseinkehr im Wanderheim Oberboihingen rundeten diese naturkundliche Wanderung ab.

Wiesenspaß am Hartburren

Zum traditionellen Blumenwiesenfest des Schwäbischen Albvereins am vergangenen Samstag (16. Juni 2018) kamen zahlreiche Kinder und Erwachsene. Dieses Mal fand die naturkundliche Wanderung in Bad Urach-Wittlingen, am vereinseigenen Grundstück „Hartburren“ statt. Erwartungsgemäß wurde der Wiesenausflug für alle Beteiligten ein lehrreiches und unbeschwertes Naturerlebnis.

Dr. Matthias Stoll von der Uni Tübingen leitete die Veranstaltung, begeisterte mit seinem Wissen über die Pflanzenwelt und half bei der Bestimmung der Arten.

Die Kinder konnten ganz unbeschwert durch die noch ungemähte Wiese laufen, Blumen pflücken, Insekten beobachten und für die spätere Bestimmung sammeln. „Die Kids waren auf der Wiese nicht mehr zu halten und sind sofort mit Becherlupen und Fangnetzen losgezogen“, erklärt die Leiterin des Naturschutzreferats Meike Rau. Sie war gemeinsam mit dem Leiter des Pflegetrupps, Jörg Dessecker und der FÖJlerin Teresa Pleger vor Ort.

Die Mädchen und Jungen sammelten Blumen, banden die tollsten Sträuße, beobachteten Schmetterlinge, Grashüpfer, Ameisen, Käfer und andere Insekten und waren rundherum vom Artenreichtum der Wiese begeistert.

Zum Ende der Veranstaltung wurde gemeinsam gegrillt.

Der Schwäbische Albverein ist seit 1994 anerkannter Naturschutzverein und hat 2012 den Landesnaturschutzpreis der Stiftung Naturschutzfonds Baden-Württemberg für die seit 2003 stattfindenden Blumenwiesenfeste erhalten. Damit wurde ihre Bedeutung für eine generationenübergreifende Bewusstseinsbildung in Sachen Naturschutz ausgezeichnet.

 

Schöne, naturkundliche Informationstafel in Weilimdorf eingeweiht

Im Rahmen einer naturkundlichen Wanderung mit 63 interessierten Naturliebhabern unter der Führung der Ehrenmitglieder Kurt Heinz Lessig und Reinhard Wolf wurde am 3. Mai 2018 im Naturschutzgebiet Greutterwald zwischen Feuerbach und Weilimdorf an der Mergelgrube mit dem merkwürdigen Namen „Kotzenloch“ eine Informationstafel eingeweiht.

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Möglich wurde die hochwertige Tafel durch die großzügige Unterstützung der Familienbrauerei Dinkelacker und der Stiftung von Rosina und Franz Greiling (Stuttgart). Marketingchef Stefan Seipel betonte, dass der Brauerei die Unterstützung des Schwäbischen Albvereins wichtig sei und mit der Informationstafel eine gute Investition in die Wander-Infrastruktur der Wanderwege rund um Stuttgart geleistet worden sei.

Wegeprojekte bitte melden – es gibt freie Mittel

Die Kooperation des Schwäbischen Albvereins mit der Familienbrauerei Dinkelacker besteht bereits seit sieben Jahren. Die Brauerei stellt 10.000 Euro pro Jahr für Wegeprojekte zur Verfügung. Reinhard Wolf appelliert deshalb an alle Ortsgruppen, sich zu melden, wenn es an Wanderwegen oder rechts und links davon Vorschläge für Neuerungen oder Renovierungen gibt. Mögliche Investitionsobjekte beispielsweise sind: Treppen, Geländer, Brücken und Informationstafeln. „Mit der Unterstützung durch die Familienbrauerei Dinkelacker können notwendige Investitionen in die Wegeinfrastruktur getätigt werden. Diese Chance sollten wir unbedingt nutzen!“

Ehemalige Mergelgrube – heute ein Naturdenkmal

Die nun im Naturschutzgebiet Greutterwald aufgestellte Informationstafel zeigt anhand eindrucksvoller Illustrationen – ausgeführt vom Biologen und Grafiker Wolfgang Lang – und begleitender Erklärungstexte, welche lichtliebenden Tier- und Pflanzenarten am Waldsaum beim Naturdenkmal „Kotzenloch“ vorkommen. Der Name „Kotzenloch“ dürfte vom früher gebräuchlichen Begriff Kotze = Wölfin herrühren; wahrscheinlich war dort oben einstmals eine Wolfsgrube zum Fang von Wölfen. An der alten Mergelgrube, genutzt von Weingärtnern zur Gewinnung von Material als Ersatz abgeschwemmter Erde in den benachbarten Weinbergen, hatte das Umweltamt der Stadt Stuttgart umfangreiche Auslichtungsmaßnahmen durchgeführt, so dass der geologische Aufschluss aus Schilfsandstein und Gipskeuper wieder frei sichtbar ist und selten gewordene Pflanzenarten und davon abhängige Insekten auf dem Felskopf einen optimalen Lebensraum finden.

Lichtliebende Arten kommen wieder zur Blüte

Stadtverwaltungsdirektorin Renate Kübler, welche bei der einstündigen Wanderung dabei war, freute sich über die seltene Pflanzengemeinschaft, die auf dem mageren Boden des Stuttgarter Lembergs infolge gezielter Pflegemaßnahmen wieder recht gut gedeiht. Sie ist davon überzeugt, dass es im 152 Hektar großen und 1984 ausgewiesenen Naturschutzgebiet Greutterwald noch verschiedene Möglichkeiten entlang des Waldrandes gibt, durch Pflegemaßnahmen nährstoffarme Pflanzengesellschaften zu fördern. Aktuell wachsen auf dem Feuerbacher Lemberg an Raritäten Hügelklee, Haarstrang, Hirschwurz, Weidenalant, Nickendes Leimkraut, Pfirsichblättrige Glockenblume und die Erbsenwicke. Schmetterlinge wie Zitronenfalter und Schwalbenschwanz haben hier die passende Flora gefunden und auch die Zauneidechse hat sich an den Felsbändern breit gemacht.

Die Rundwanderung mit ausführlichen Erklärungen zur Botanik durch Kurt Heinz Lessig fand ihren Abschluss an einer Wegegabelung im Wald, wo die die Brauerei Dinkelacker ihr Partymobil platziert und die kleine Wanderung bei Würsten vom Grill und kühlen Getränken einen gemütlichen Abschluss fand.

Kontakt: Referat Weg: wegereferentin@schwaebischer-albverein.de

Speziell Thema Infotafel Greutterwald: , Tel. 0711-22585-14

Neu: Informationstafel am Limes-Biotop bei Mainhardt

Am Freitag 13.4.2018 wurde eine naturkundliche Info-Tafel am Limes-Biotop aufgestellt. Die Tafel informiert Spaziergänger und Wanderer über das 2003 angelegte Biotop und die Pflegemaßnahmen, die bereits seit 15 Jahren hier ununterbrochen stattfinden. Zusammen mit der Ortsgruppe Mainhardt des Schwäbischen Albvereins, dem Vorsitzenden Helmut Fischer und dem örtlichen Bürgermeister Damian Komor wurde die Info-Tafel am Biotop offiziell enthüllt und eingeweiht. Die Tafel war vom Grafiker Wolfgang Lang gestaltet worden. Gesponsert wurde sie von der Gemeinde Mainhardt und der VR-Bank.

Entstehung des Biotops:

Das Biotop am Limeswanderweg wurde in den Jahren 2001/2002 als Ausgleichsmaßnahme für ein Gewerbegebiet nach Plänen des Umweltzentrums Kreis Schwäbisch Hall e.V. angelegt. 2003 hatte die Schwäbische Albvereinsjugend Mainhardt auf Anregung des Gemeinderats und des Albvereinsmitglieds Tilman Schoch die Patenschaft für das Biotop übernommen. Damals beinhaltete die Pflegeaktion die Anlage eines kleinen Teichs, die Erstbepflanzung mit ca. 200 Sträuchern und einigen Bäumen, Nachpflanzungen, Anlegen von Lesesteinhäufen, Bau und Aufstellen von Wildbienenstationen und Nisthilfen für Vögel, vor allem aber auch die jährlichen Mäharbeiten. Aus den Jugendlichen, die damals aktiv in der Landschaftspflege tätig waren, sind heute engagierte Erwachsene geworden. Aber da die Jugendarbeit beim Mainhardter Albverein durchgängig erfolgreich stattfindet, sind es heute andere Kinder und Jugendliche, die sich betätigen und nebenbei auch Einiges über den praktischen Naturschutz lernen. Die Albvereinsjugend bekommt bei ihrer Arbeit wie schon früher Unterstützung durch Erwachsene aus dem Albverein und teilweise auch von ortsansässigen Landwirten.