Trittstein für die Wasservogelwelt

Am 14. Juli 2018 fand eine kleine Fahrradexkursion unter Leitung von Kurt Heinz Lessig zum Zugwiesen-Biotop am Neckar bei Ludwigsburg statt.

Dabei handelt es sich um ein Feuchtgebiet, das einen Trittstein für die Wasservogelwelt darstellt (wie der Max- Eyth-See in Stuttgart und die Wernauer Baggerseen bei Wernau). Es ist ein Lehrbeispiel dafür, wie die Natur an Flüssen wieder zurückgeholt werden kann.

Unterwegs wurde den Teilnehmern die Feuchtgebietspflanzen am Neckarufer sowie Schmetterlinge, Libellen und Hummeln erklärt. Im Feuchtbiotop selbst ging es um die Wasservögel, aber auch um diverse Singvögel, die inzwischen im jungen Auenwald eingezogen sind.

Am Zugwiesenbach, der zur Umgehung des Staustufe Poppenweiler angelegt wurde, konnten Fische, die diese Auf- und Abstiegshilfe nutzten, beobachtet werden. Zur Kontrolle wurde im Bach ein Zählwerk eingerichtet, wo sich ebenfalls Fische sehen ließen.

Auf dem Aussichtsturm mitten im Biotop ging es um die Geschichte des Neckarlaufs und die schöne Weinbergslandschaft, in das dieses relativ neu geschaffene Biotop eingebettet ist.

Eine Linde für unseren langjährigen Naturschutzreferenten

Pflanzen der Breuningerlinde, Foto: M. Rau Eine Linde zu Ehren des ehemaligen Naturschutzreferenten, Foto: M. Rau Werner Breuninger neben seiner frisch gepflanzten Linde, Foto: M. Rau

Am 20.November 2017 wurde zu Ehren unseres langjährigen Naturschutzreferenten Werner Breuninger, der Ende Juli 2016 in den wohlverdienten Ruhestand wechselte, eine Linde gepflanzt. Die Baumpflanzung erfolgte am „Kirchlesberg“, einem Vereinsgrundstück nahe Eningen. Die Linde wurde unter Beisein des Präsidenten, Dr. Hans-Ulrich Rauchfuß, der beiden Vizepräsidenten Thomas Keck und Hansjörg Schönherr sowie der Hauptgeschäftsführerin Annette Schramm gesetzt. Neben weiteren geladenen Gästen war auch der Bürgermeister der Gemeinde St. Johann-Würtingen, Florian Bauer, zugegen.

Informativer Film zur Landschaftspflege

Wer sich anschauen will, wie Landschaftspflege beim Schwäbischen Albverein funktioniert, was und wie gepflegt wird, der kann sich einen sehr informativen Film dazu ansehen:

Er enthält folgende Kapitel:

1. Grußwort des Präsidenten des Schwäbischen Albvereins
2. Wacholderheide / NSG Irrenberg
3. NSG Dobelwiesen
4. NSG Schafberg
5. Jugendpflegetag Teck
6. NSG Lochen
7. Blumenwiesenfest Wittlingen
8. Trockenmauer in Markgröningen
9. Landschaftspflegetag Stettener Heide
10. Warum Landschaftspflege
11. Hilfe für den Alpenbock
12. Natur braucht Hilfe!
13. in memoriam Gerd Schach
14. Abspann

Resolution zur Rettung der Blumenwiesen

Der Bestand der Blumenwiesen hat in den letzten 20 Jahren in erschreckendem Maß abgenommen, nicht zuletzt durch Überdüngung oder veränderte Wiesenbewirtschaftung.

Und das trotz des seit 1992 durch die EU festgelegten gesetzlichen Schutzes zum Erhalt von Blumenwiesen in Form der Flora-Fauna-Habitat-Richtlinie (FFH).

Während der Hauptversammlung des Albvereins am Muttertag überreichte der Präsident des Schwäbischen Albvereins, Dr. Hans-Ulrich Rauchfuß deshalb dem als Festredner geladenen Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann eine Resolution zum Schutz der Blumenwiesen mit dem Titel Rettet die Blumenwiese

Blumenbunte Wiese auf der Schwäbischen Alb