Naturkundliche Wanderung zwischen Baustelle und Bienengarten

29 Teilnehmer (aus Oberboihingen, Backnang, Kirchheim, Reudern, Wolfschlugen, Stuttgart, Tamm, Darmsheim, Wernau) kamen zur Wanderung des Schwäbischen Albvereins, bei welcher es u.a. um Landverbrauch und Schönheiten am Wegesrand ging. Auch ein Besuch des Bieneninformationszentrums Oberboihingen/Tachenhausen stand auf dem Programm.

 

Zuerst erhielten die Albvereinsfreunde Einblick in die Baumaßnahme der neuen ICE-Strecke mit Abzweigung der Wendlinger Kurve von und nach Tübingen und der Güterzuganbindung nach Ulm durch einen Baustellenführer. Er erklärte die zurzeit entstehenden Brückenbauwerke über Neckar, Bahn und Straßen sowie die Autobahnunterführung.

Auf schattigen Wegen erreichte die Gruppe zur Mittagszeit den Waldrand mit herrlichem Blick zur Teck und zur Ostalb mit den Kaiserbergen. Nach einer kurzen Mittagsrast ging es anschließend auf dem Oberboihinger Wanderweg  durchs Donzdorfer Tal dem Hofgut Tachenhausen entgegen.

Schön waren die blühenden Ackerrandstreifen mit Sonnenblumen, Malven und Kornblumen. Sie lockten zahlreiche Schmetterlinge und Insekten an. Vorbildlich ist, dass hier einige Landwirte der Gemeinde Feldränder  mit Samenmischungen eingesät und so blütenreiche Biotope geschaffen haben, um das Überleben der Insekten zu fördern.

Die Welt der Bienen

Im Bienengarten erklärte ein Imker die Welt der Bienen: Im Frühsommer leben im Bienenstock drei Typen von Bienen, die sich in Größe und Form unterscheiden: Königin, Arbeiterinnen und Drohnen. Auf eine Königin kommen bis zu 60.000 Arbeiterinnen (unfruchtbare Weibchen) und wenige hundert Drohnen (männliche Bienen). Die Lebenszeit einer Arbeiterin beträgt ca. sechs Wochen, während die Lebenserwartung einer Drohne einige Monate beträgt. Anschaulich zeigte der Imker das eifrige Leben eines Bienenvolkes im Kasten.

Ein Besuch im sehenswerten Blumengarten der Fachhochschule und eine Abschlusseinkehr im Wanderheim Oberboihingen rundeten diese naturkundliche Wanderung ab.

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Über swaechter

Ich bin freie Journalistin und also solche für die Pressearbeit des Albvereins/Gesamtverein zuständig. Zur Pressearbeit beim Schwäbischen Albverein gehört beispielsweise die Erstellung von Pressemitteilungen und Texten, die Fotobeschaffung, die redaktionelle Arbeit für die Homepage, die Berichterstattung über vereinsinterne Veranstaltungen und Informationsforen, die Zusammenstellung von Presseunterlagen, die Realisierung von Presseterminen und Pressekonferenzen und die Entwicklung von Presseplänen über das Jahr. Außerdem arbeite ich punktuell für verschiedene Verlage als Redakteurin. Weiterhin mache ich projektbezogene Pressearbeit für Unternehmen, Messen sowie Vereine und Verbände. Meine Schwerpunkte sind Umwelt, Naturschutz, Gesundheit, Tourismus, aber auch Facility Management und Kommunaltechnik.