Ortgruppe hilft Kröten über die Straße

Rechtzeitig mit den ansteigenden Temperaturen des Frühlings startet die Amphibienwanderung. Frösche, Kröten und Molche kommen aus ihren Winterquartieren und marschieren Richtung Laichgewässer. Da es nicht überall Amphibiendurchlässe gibt, müssen Schutzzäune aufgebaut und Nacht für Nacht kontrolliert werden. Die Ortsgruppe Mainhardt geht seit vielen Jahren mit gutem Beispiel voran.

Seit etwa 20 Jahren engagiert sich die Ortsgruppe Mainhardt gemeinsam mit anderen Naturschützern rund um die Region Egelsee bei Mainhardt-Bubenorbis. In den ersten Jahren musste entlang der Bundesstraße, an der sich heute ein stationärer Krötenzaun befindet, ein mobiler Körtenzaun aufgebaut werden. An den Landesstraßen direkt beim See und Richtung Maibach müssen von Anfang an bis heute zusätzlich jeden Abend Straßenabsperrungen aufgestellt und am Morgen wieder entfernt werden. Außerdem sind weite Strecken, an denen eine Absperrung nicht möglich ist, zu Fuß bei Nacht zu kontrollieren und die Amphibien müssen eingesammelt und zum See gebracht werden. Jedes Jahr beteiligt sich auch die Albvereinsjugend Mainhardt an den Wochenenden an der Aktion.

Freiwillige Helfer werden dürfen sich gerne melden bei Renate Fischer, Tel. 07903/2237

Was sind Spurenstoffe? Und was geht mich das an?

Diese Fragen werden im Flyer Spurenstoffe des Landesnaturschutzverbands Baden-Württemberg klar und verständlich beantwortet.

Schließlich soll jeder dazu beitragen, dass weniger Chemikalien in unsere Umwelt gelangen und auf diese Weise Lebewesen schädigen können und sich in der Nahrungskette anreichern.

Der Flyer Spurenstoffe, an welchem sich auch der Schwäbische Albverein beteiligt hat, kann beim Referat Naturschutz angefordert werden:
E-Mail: naturschutz@schwaebischer-albverein.de

Schäfer brauchen Unterstützung

Schafbeweidung trägt unglaublich viel zu Artenschutz und Artenvielfalt bei. Schafe halten durch Beweidung die Landschft offen, ein Beispiel sind Wacholderheiden. Zudem werden viele Samen über ihre Wolle verbreitet.

Die wenigen Wanderschäfer, die es noch gibt, haben einen schweren Stand in unserer Gesellschaft. Trotz der ganzen Verantwortung für die Tiere und die Landschaft in einem äußerst zeitaufwändigen Job müssen sie um ihre Existenz fürchten.

Nun wurde eine Petition unter dem Titel “Rettet die letzten Schäfer Deutschlands – Weidetierprämie jetzt” an die Agrarministerkonferenz gestartet: 

https://www.change.org/p/rettet-die-letzten-sch%C3%A4fer-innen-deutschlands-ein-traditionsberuf-am-ende-sch%C3%A4fereiretten

Der Schwäbische Albverein hat großes Interesse daran, die Schäferei erhalten zu helfen und unterstützt diese Petition.

Broschüre Blumenwiesen liegt vor

Blumenwiesen bei St. Johann-Ohnastetetten, Kleiner Bühl

Seit kurzem ist die aufschlussreiche und eindrucksvoll bebilderte Broschüre „Blumenwiesen – buntblühende Pracht“ online oder kann auch als Infomaterial über den Albvereins-Shop bestellt werden.

Was sind Blumenwiesen, wie sind sie entstanden, wie kann man sie schützen?

Lesen Sie selbst, hier geht es zur Online-Broschüre.

Zwei neue Naturbeauftragte im Amt

Seit Januar hat der Schwäbische Albverein zwei weitere Naturbeauftragte: Dr. Wolfgang Wohnhas und Manfred Hagen. Ihre Vorstellung erfolgt in den Blättern des Schwäbischen Albvereins, Heft 2/2018.