Schlossberg in Langenburg – Albverein hilft beim Erhalt einer Idylle

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Schloss und Städtchen Langenburg im Landkreis Schwäbisch Hall, hoch über dem Jagsttal und in traumhafter Aussichtslage gelegen, sind immer einen Besuch wert. Und seit 2014 hat der Langenburger Südhang  eine ganz besondere Bedeutung für den Schwäbischen Albverein. Ein großzügiges, zweckgebundenes Vermächtnis eröffnete dem Verein die Möglichkeit, das in historischer und naturkundlicher Hinsicht bedeutsame Areal zu pflegen und zu erhalten .

Undurchdringliches Brombeergestrüpp, die massive Ausbreitung von Robinien und das Vordringen des Waldes von allen Seiten waren in den letzten Jahrzehnten erschreckend schnell voran geschritten und hatten den Südhang in einen „Dornröschenschlaf“ versetzt (siehe auch Sonderbeilage in den Blättern des Schwäbischen Albvereins/Heft 1/2015).

Inzwischen wurde am Schlossberg viel gearbeitet, alle Maßnahmen wurden von Landschafts- und Gartenbaufirmen und Handwerksbetrieben aus der Region durchgeführt. Bei kleineren Aufräumaktionen am Hang und rund um das Rumänenhäusle gab es ehrenamtliche Hilfe durch engagierte Langenburger Bürger. Die alten Obstbäume am ganzen Schlossberg wurden vom Pflegetrupp des Albvereins professionell ausgelichtet, Buschwerk, Robinien und Brombeergestrüpp wurden gerodet und entfernt. Dort, wo nicht gemäht werden kann, halten Lamas  Gras und Gestrüpp kurz. Über eine neue Treppe im oberen Drittel des Hanges kann der Besucher jetzt leicht einen kleinen Abstecher ins Gelände machen, die Idylle hautnah erleben und den Lamas einen Besuch abstatten.

Die Finanzierung sämtlicher Vorhaben ist durch das Vermächtnis über die gesamte Pachtdauer bis 2039 gesichert! Bis Ende 2019 sollen alle größeren Baumaßnahmen abgeschlossen sein, danach geht es in erster Linie um die Erhaltung des Bestehenden und die nachhaltige Bewirtschaftung und Pflege der Grundstücke.

Hier finden Sie (ebenso in den Blättern des Schwäbischen Albvereins 2/2017) einen aktuellen Bericht.

Langenburg neue Mauern, Foto: R. Wolf  langenburg-alte-treppe-r-wolf renovierte-doppeltreppe-r-wolf

Text und Fotos: Reinhard Wolf