Vorträge zur Silberdistel beim Naturschutztag

Beim Naturschutztag am 18. November 2017 in Ludwigsburg stellte Sylvia Metz vom Regierungspräsidium Tübingen erneut das Projekt „Kartierung der Silberdistel“ mit den neuesten Ergebnissen vor. Zudem erklärte Moritz Mayer, der mittlerweile beim Landschaftserhaltungsverband Böblingen arbeitet, die Inhalte seiner Bachelorarbeit. In dieser beschäftigte er sich mit Wacholderheiden und speziell auch mit der Silberdistel. Die Arbeit wurde von Sylvia Metz fachlich begleitet. Beide Vorträge finden Sie wie folgt als pdf-Dokumente.

13. Naturschutztag: Artenschutz geht nur gemeinsam

Beim 13. Naturschutztag des Schwäbischen Albvereins, der sich mit dem Thema „Natur- und Artenschutz in der Feldflur“ beschäftigte, war die Resonanz groß: Mehr als 160 Besucher waren in die Musikhalle nach Ludwigsburg gekommen und wurden mit sehr ambitionierten Vorträgen belohnt. Unter den Referenten war auch Andre Baumann, Staatssekretär im Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg. Daneben auch ein Landwirt und weitere aktive Naturschützer. Eine Zusammenfassung des Naturschutztags finden Sie hier.

Vizepräsident Schönherr eröffnet den Naturschutztag, Foto: S. Wächter Andre Baumann spricht über Wacholderheiden und Schäferei, Foto: S. Wächter Staatssekretär Andre Baumann und Vizepräsident Hansjörg Schönherr

Teresa Pleger, Oliver Rockstroh vom Pflegetrupp, Foto: S. Wächter Michael Eick, NABU Fellbach, Foto: S. Wächter Dank an die ehrenamtlichen Silberdistelkartierer, Foto: S. Wächter

Mittagspause in der Musikhalle, Foto: S. Wächter Landwirt Lillich und Naturschutzexperte Reinhard Wolf im Zwiegespräch, Foto: S. Wächter Moritz Mayer und Sylvia Metz zum Thema Silberdistel, Foto: S. Wächter

Ortsgruppe Waldstetten bei der Landschaftspflege vorbildlich

Llandschaftspflege am Zuckerhütle, Foto: Josef Ziller Landschaftspflege OG Waldstetten, Foto: Josef Ziller Bei der Reiterleskapelle, Foto: J. Ziller

Die Ortsgruppe Waldstetten betreut landschaftspflegerisch die Biotope Stuifen (Süd), Schönbergle und Reiterleskapelle. Das Gelände beim Franz-Keller-Haus auf dem Kalten Feld wird ebenfalls von der Ortsgruppe Waldstetten gepflegt.

Das Schönbergle ist ein weithin sichtbares Naturdenkmal zwischen Stuifen und Rechberg, inmitten der Drei-Kaiser-Berge. „Die Aufgaben sind in erster Linie das Freihalten von Wacholderheiden, die nicht mehr oder nur noch selten durch Schäfer beweidet werden“, erklärt Harald Ziller, Vorstand der Ortsgruppe Waldstetten. „Letztes Jahr haben wir auch im Wacholderbestand einige Auflockerungen vorgenommen, um insbesondere die trockenen sonnenbeschienenen Magerrasenflächen für die seltenen Insekten zu erhalten“.

Eine weitere Aufgabe ist die Pflege und Freihaltung der Landschaft rund um die sagenhafte Reiterleskapelle. Diese ist ein Wahrzeichen von Waldstetten und der Ostalb und somit ein Besuchermagnet.

Im Druchschnitt sind 12-15 Helfer bei den jeweiligen Pflegeeinsätzen dabei. Als Motivation dient ein zünftiges Vesper. Wichtig zu erwähnen ist die gute Zusammenarbeit mit der Gemeindeverwaltung und dem Bauhof. „Wir bekommen Ausrüstung und ggf. technische Unterstützung“, so Harald Ziller.

Eine Linde für unseren langjährigen Naturschutzreferenten

Pflanzen der Breuningerlinde, Foto: M. Rau Eine Linde zu Ehren des ehemaligen Naturschutzreferenten, Foto: M. Rau Werner Breuninger neben seiner frisch gepflanzten Linde, Foto: M. Rau

Am 20.November 2017 wurde zu Ehren unseres langjährigen Naturschutzreferenten Werner Breuninger, der Ende Juli 2016 in den wohlverdienten Ruhestand wechselte, eine Linde gepflanzt. Die Baumpflanzung erfolgte am „Kirchlesberg“, einem Vereinsgrundstück nahe Eningen. Die Linde wurde unter Beisein des Präsidenten, Dr. Hans-Ulrich Rauchfuß, der beiden Vizepräsidenten Thomas Keck und Hansjörg Schönherr sowie der Hauptgeschäftsführerin Annette Schramm gesetzt. Neben weiteren geladenen Gästen war auch der Bürgermeister der Gemeinde St. Johann-Würtingen, Florian Bauer, zugegen.