Flyer gibt Auskunft zu Naturschutzprojekt in Langenburg

Langenburg, Foto: R. Wolf

Stadt und Schloss Langenburg liegen seit jeher in malerischer Idylle am Berghang. Doch seit Mitte des letzten Jahrhunderts drohen Wald und Gestrüpp den Südhang in einen Dornröschenschlaf zu versenken. Besonders gravierend wurde die Situation in den 90er Jahren. Der Schwäbische Albverein hat im Jahr 2014 drei Hektar des Burgberghangs auf 25 Jahre gepachtet (ein großzügiges Vermächtnis hatte dies möglich gemacht) und ist seitdem in der Lage, die wertvolle Kulturlandschaft mit ihrem offenenen Landschaftsbild zu erhalten. Zug um Zug wurden Brombeeren und aufkommende Gehölze  zurückgedrängt. Auch wurden Trockenmauern und Treppen  repariert.

Wie sich dieses vorbildliche Naturschutzprojekt aktuell darstellt und weiterentwickelt, können Sie in der neu erschienenen Broschüre „Der Schlossberg in Langenburg“ nachlesen. Diese können Sie beim Naturschutztag am 18. November 2017 druckfrisch mit nach Hause nehmen.

Flyer Langenburg als PDF

Viele engagierte Helfer beim 7. Landschaftspflegetag

Reisighaufen am Rande des Moors, Foto: M. Rau Landschaftspflegetag Schopflocher Moor, Foto: M. Rau Hänger beim Landschaftspflegetag, Foto: M. Rau

Zum siebten Landschaftspflegetag im Schopflocher Moor, welchen der Schwäbische Albverein gemeinsam mit dem Naturschutzzentrum Schopflocher Alb und dem Regierungspräsidium Stuttgart veranstaltet hat, waren am Samstag, 14. Oktober 2017,  über 60 Teilnehmer gekommen. Darunter viele Albvereinsmitglieder und Freunde des Teck-Neuffen-Gaus.

Auch der Lenninger Bürgermeister Michael Schlecht, Albvereinspräsdent Dr. Hans-Ulrich Rauchfuß, Landrat Heinz Eininger und Staatssekretär Andre Baumann waren mit von der Partie.

Die hoch motivierten Helfer arbeiteten bei strahlenden Sonnenschein an verschiedenen Stellen des Schopflocher Moors und entfernten Gehölz und Gebüsch. Nur so kann die Landschaft offen gehalten werden und die Bodenpflanzen der mageren Wiesen erhalten  genügend Licht.

Das Schopflocher Moor ist das einzige Hochmoor auf der Schwäbischen Alb und aufgrund seiner seltenen Flora und Fauna besonders schützenswert.