Riesenspaß beim Blumenwiesenfest auf dem „Kleinen Bühl“

Blumenwiesenfest 17, Foto: Katharina Heine

Insgesamt 45 Personen, davon rund die Hälfte Kinder, waren mit Begeisterung beim Blumenswiesenfest am 20. Mai 2017 dabei. Auf dem Vereinsbesitz „Kleiner Bühl“ bei St. Johann-Ohnastetten wurden Pflanzen bestimmt und allerlei Insekten entdeckt. Bei der Flora ging es teilweise ziemlich ins Detail: Beim Scharfen Hahnenfuß etwa liegen die Kelchblätter an den Blütenblättern an oder stehen leicht vom Stängel ab. Beim Knolligen Hahnenfuß dagegen zeigen die Kelchblätter nach unten und liegen am Stängel an. Dr.  Matthias Stoll, Biologe von der Uni Tübingen, erzählte  den Erwachsenen, warum Blumenwiesen geschützt werden müssen und was man zur Förderung der Insektenvielfalt im eigenen Garten tun kann. Beispielsweise beim Rasenmähen kleine Blumeninseln stehen lassen.

Blumenwiesenfest 17, Kind, Foto: Katharina Heine

Gleichzeitig verteilte Umweltpädagoge Thomas Klingseis das Expeditions-Equipment an die Kinder und gab jede Menge interessanter Informationen zum Besten. Das Equipment bestand aus Fangnetzen, verschiedensten Dosen, Gläsern, Petrischalen und Insektensaugern. Schnell füllten sich die mitgebrachten Terrarien mit den gerade schwärmenden Weichkäfern, mit Schmetterlingen, Hummeln, Zikaden, Wanzen. Höhepunkt waren die Feldgrillen: Zwei Männchen und zwei Weibchen, und man konnte direkt zuschauen, wie das Männchen vor dem Weibchen zu singen anfing. Im Mikroskop konnte unter anderem der Sprungapparat eines Schnellkäfers betrachtet werden. Dann wurden alle Gefangenen wieder in die Freiheit entlassen.

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