Landschaftspflegetag Schopflocher Moor: Über 90 Helfer räumen auf

Am Samstag, 17. Oktober 2015, war Großpflegeeinsatz im Naturschutzgebiet „Schopflocher Moor“: Rund 90 Personen, darunter auch viele Jugendliche, halfen bei kühlem und trockenem Wetter mit, die einzigartige Moorlandschaft von Büschen und Wildwuchs zu befreien. Bereits Tage zuvor hatte der Landschaftspflegetrupp des Schwäbischen Albvereins intensive Vorarbeit geleistet.

„Die regelmäßigen Entbuschungsmaßnahmen liefern einen wichtigen Beitrag zur Offenhaltung des Moors. Die Einsätze der vergangenen Jahre haben bereits deutliche Erfolge gezeigt“, erklärt Naturschutzreferent Werner Breuninger.

Auch der Esslinger Landrat Heinz Eininger lobt den Landschaftspflegetag als „Traditionsveranstaltung“. Ohne derartige Einsätze sei das Moor nicht vorstellbar.

Die vielen freiwilligen Helfer wurden beim Landschaftspflegetag am Samstag in sechs Arbeitsgruppen eingeteilt, um Reisig und Schnittgut zu entfernen. In der sensiblen Moorlandschaft ist das Abräumen von Grüngut nur in Handarbeit möglich.

Während dieses im Anschluss verbrannt wurde, wird das Stammholz später entweder mit Traktor und Seilzug geborgen oder mit Pferden aus dem Moor gebracht.

„Das Schopflocher Moor ist eine Traumlandschaft, die Spaziergängern sonntags wie selbstverständlich vorkommt. Sie bedarf aber unermüdlicher und harter Pflegearbeit“, betont Vizepräsident Reinhard Wolf.

Der Albverein besitzt wesentliche Bereiche des Schopflocher Moors in der Größenordnung von mehr als 36 Hektar.