Pfingsten 2015: Blumenwiesenfest auf der Alb

Werner Breuninger: BLUMENWIESENFEST 15

Am Pfingstmontag strömten viele Familien zum „Kleinen Bühl“ bei St. Johann-Ohnastetten und erfreuten sich an der Vielfalt der Natur

Zum Blumenwiesenfest am Pfingstmontag in St. Johann-Ohnastetten auf der Schwäbischen Alb kamen zahlreiche Besucher, darunter viele junge Familien. Die Kinder konnten ganz unbeschwert durch die Wiesen laufen, Blumen pflücken, Insekten beobachten und welche zur Bestimmung sammeln.

Aus Sicht des Naturbeauftragten des Schwäbischen Albvereins Dr. Wolfgang Herter gehört unbeschwertes Laufen durch Wiesen zur Grunderfahrung eines jeden Heranwachsenden. Nur so würden die Kinder die Vielfalt der Wiesenpflanzen und ihre Bedeutung als Nahrungs- und Brutfläche, Lebens- und Schutzraum vieler Tiere kennenlernen und langfristig schätzen.

Nach eingehender Naturbeobachtung unter Zuhilfenahme von Fangnetzen und Becherlupen wurde zum Abschluss gemeinsam gegrillt. Für ihre imteressierte Mitarbeit beim umweltpädagogisch begleiteten Kinderprogramm erhielten die Kinder im Anschluss kleine Geschenke.

„Die Wiesen auf dem dünnen, karg-felsigen Boden des Kleinen Bühls bei Ohnastetten stecken voller Leben“, erklärte Herter. Schätzungsweise an die 80 Pflanzenarten und rund 1000 Tierarten finden sich auf so einer Wiese: vom Wiesen-Rotklee, kleinem Klappertopf, Witwenblume, Wegerich bis hin zum Salbei und zur Margerite. Vom Schachbrettfalter, der Feldgrille, bis hin zur Kreuzspinne oder Nachtigall.

Der Albverein unterhält in Ohnastetten und Würtingen rund 8,5 Hektar artenreicher Blumenwiesen. „Uns ist es wichtig, solche Wiesen nicht nur beweiden und mähen zu lassen“, so Herter. „Es gilt, die wertvolle Natur- und Kulturlandschaft langfristig zu sichern“.

Werner Breuninger: Blumenwiesenfest Alb

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Über swaechter

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